SPD Mayen

Unterschriftenaktion für das Krankenhaus erfolgreich

Pressemitteilung

SPD zieht Zwischenbilanz

Die Mayener SPD zieht eine positive Zwischenbilanz der Unterschriftenaktion zum Erhalt des Mayener Krankenhauses mit seinem bisherigen Versorgungsumfang. „Zwar fehlen noch einige Listen, aber wir werden deutlich über 3500 Unterzeichner kommen,“ so der SPD-Vorsitzende Dirk Meid. „Die Online-Petition haben 1852 Menschen aus Mayen und der Region unterstützt.“ Dazu kämen die Unterschriften, die SPD, CDU, FWM und FDP an ihren Wahlkampfständen gesammelt haben. Außerdem haben sich Ärzte, Dienstleister und Einzelhändler in Mayen an der Unterschriftenaktion beteiligt. „Alleine in der Praxis unseres Fraktionsvorsitzenden Helmut Sondermann haben fast 600 Patientinnen und Patienten unterzeichnet,“ freut sich Dirk Meid über den Erfolg.

Als nächstes soll nun ein Termin mit dem zuständigen Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth vereinbart werden. Dann will man alle Unterschriften symbolisch übergeben. „Außerdem möchten wir Herrn Nauroth in einem persönlichen Gespräch die Sorgen und Befürchtungen schildern, die uns zugetragen werden,“ so der SPD-Vorsitzende. Es gehe darum, allen Verantwortlichen deutlich zu machen, welche Entwicklung das Mayener St. Elisabeth Krankenhaus in den vergangenen anderthalb Jahren durchlaufen habe. Der gute Ruf des Hauses habe massiv gelitten unter Einsparungen, der Verlagerung von zentralen Einrichtungen nach Koblenz und dem Weggang vieler Ärzte. Zuletzt war die Innere Abteilung zeitweise nicht mehr in der Lage, Patienten aufzunehmen. Durch den endgültigen Ausfall des Herzkatheter-Messplatzes war eine Notfall-Versorgung von Herzpatienten nicht mehr möglich, die weitere Wege nach Neuwied, Andernach oder Koblenz in Kauf nehmen mussten. Die SPD begleitet diese Entwicklung seit Ende 2017 als bekannt wurde, dass der letzte Mayener Kinderarzt seine Praxis schließen würden, ohne dass das Medizinische Versorgungszentrum, das Teil des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein ist, rechtzeitig für einen Nachfolger gesorgt hatte. „Nahezu alle von uns geäußerten Befürchtungen im Hinblick auf das „St. Liesel“ haben sich seither bewahrheitet,“ bilanziert Dirk Meid. „Es wird jetzt Zeit, die Entwicklung zu stoppen und den hervorragenden Ruf des Krankenhauses wiederherzustellen.“

 
 
 

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