SPD Mayen

26.04.2019 in Pressemitteilung

Für das Mayener Krankenhaus unterschreiben - Resolution für den Erhalt des St. Elisabeth Krankenhaus gestartet

 

Nachdem die SPD die Entwicklungen rund um das Mayener St. Elisabeth Krankenhaus zuletzt im Stadtrat thematisiert hatte, waren alle Fraktionen einig, dass man für den Fortbestand in der jetzigen Form kämpfen müsse. Um die Öffentlichkeit weiter für das Thema zu sensibilisieren, will die SPD gemeinsam mit der CDU eine Unterschriftenaktion durchführen, die am 4. Mai beginnen soll. An den vier Samstagen vor der Kommunal- und Europawahl sollen Bürgerinnen und Bürger Mayens und der Region eine Petition unterstützen, die das Ziel hat, die Verantwortlichen zum Handeln aufzufordern. Wie der SPD-Vorsitzende Dirk Meid erklärt, hoffe man auch hier auf die Unterstützung der übrigen im Rat vertretenen Fraktionen. „Wir können alle Infostände zur Kommunalwahl nutzen, auf dieses für unsere Region so wichtige Thema hinzuweisen,“ so Meid weiter. „Beim Kampf um das „Liesel“, wie das St. Elisabeth Krankenhaus von Vielen liebevoll genannt wird, müssen die Parteien zusammen stehen.“

Die Resolution hat folgenden Wortlaut: „Das St. Elisabeth Krankenhaus hat für die Stadt Mayen und die gesamte Ost-Eifel eine wichtige Daseinsfunktion. Es gewährleistet die medizinische und pflegerische Versorgung in der Region. Jährlich werden von den rund 400 Mitarbeitern etwa 11.000 Patienten stationär und 27.000 ambulant behandelt. Jedes Jahr werden in Mayen mehr als 600 Kinder geboren. Bislang war die medizinische und pflegerische Leistung hervorragend. Wir fordern die Geschäftsleitung und die Vertreter in den Aufsichtsgremien und hier insbesondere den Ersten Kreisbeigeordneten Nauroth auf, alle Maßnahmen zu treffen, um einen guten medizinischen Dienst in Mayen langfristig sicher stellen und zwar über die Grundversorgung hinaus.

Konkret fordern wir

  • mit allen Mitteln zu verhindern, dass weiterhin medizinisches Personal, wie schon geschehen, in andere Häuser abwandert;
  • umgehend die bereits zugesagten Investitionen im St. Elisabeth Krankenhaus zu tätigen;
  • auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und keine weiteren Streichungen im Stellenplan vorzunehmen“

Die gesammelten Unterschriften sollen dann dem Kreisbeigeordneten des Landkreises Mayen-Koblenz übergeben werden.

 
 

18.04.2019 in Pressemitteilung

Erneute Hiobsbotschaft für das Krankenhaus - Herzkatheter-Messplatz ausgefallen

 

Erneute Hiobsbotschaft aus dem St. Elisabeth Krankenhaus Mayen. Wie die SPD erfahren hat, muss der Jahre alte Herzkatheter-Platz aufgrund von technischen Problemen stillgelegt werden. Damit sind Herzuntersuchungen am Mayener Krankenhaus nicht mehr möglich. Der Ausfall hat weitreichende Folgen, da das Gerät für Notfall-Diagnosen und die Notfall-Therapie unentbehrlich ist. „Patienten mit lebensbedrohlichen Herzproblemen können damit bis auf Weiteres in Mayen nicht mehr aufgenommen und behandelt werden,“ ist der SPD-Fraktionsvorsitzende und Arzt Helmut Sondermann entsetzt. „Stattdessen müssen die Menschen zusätzliche Transportwege in andere Krankenhäuser in Kauf nehmen.“ Die Zeit für den zusätzlichen Transport fehle damit für die Erkennung und Behandlung von mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen. 

Der eigentliche Skandal daran ist nach Aussage der Mayener Sozialdemokraten, dass ein neuer Herzkatheter-Messplatz bereits seit Monaten beschafft ist, aber noch verpackt in einem Lager auf seinen Einsatz wartet. „Warum lässt man ein veraltetes Gerät bis zum Ausfall im Einsatz, anstatt ein schon neu beschafftes einzusetzen,“ fragt sich der SPD-Vorsitzende Dirk Meid. „Müssen womöglich erst Patienten zu Schaden kommen, bevor gehandelt wird?“ Die SPD fordert die Verantwortlichen im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums Mitthelrhein auf, endlich die Sparpolitik zu Lasten des Mayener St. Elisabeth Krankenhauses zu beenden. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhardt Nauroth (CDU), Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, müsse handeln. „Man muss sich unter Umständen die Frage stellen, ob die Geschäftsführer die möglichen Folgen ihres Handelns, oder besser, Nichthandelns, erkennen,“ so Dirk Meid weiter. „Wenn das nicht der Fall ist, müssen die Aufsichtsgremien Konsequenzen ziehen.“ Die Sparpolitik könnte irgendwann dazu führen, dass Patienten zu Schaden kommen. „Das dürfen wir nicht zulassen!“

 
 

14.04.2019 in Pressemitteilung

SPD vor Ort im Jugendhaus

 

Seit vielen Jahren die Anlaufstelle für Jugendliche aus Mayen

BUZ: Die Delegation der SPD Mayen mit Besuchern des Jugendhauses. Mit dabei der Leiter des Hauses, Björn Zielke (vorne Bildmitte), Mitarbeitern Sarah Sondermann (2. v.l.) und die Jugenddezernentin Martina Luig-Kaspari (rechts)

 

Vertreter der Mayener SPD besuchten kürzlich das Jugendhaus und wurden dort vom Leiter der Einrichtung, Björn Zielke, sowie Streetworkerin Sarah Sondermann begrüßt. Wie immer am frühen Abend war der Treffpunkt voll von Kindern und Jugendlichen. Kicker, Billard-Tisch, die Playstation und die Tischtennisplatte wurden rege beansprucht. 

Das Mayener Jugendhaus ist seit Jahrzehnten Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren. Hausaufgabenbetreuung für die Jüngeren steht ebenso auf dem Programm wie derzeit bei vielen Besuchern mit Migrationshintergrund die Hilfe bei Bewerbungen, Behördenangelegenheiten oder Sprachkurse. „Vor allem aber finden die Kids hier feste Bezugspersonen und ihre Freunde,“ berichtet die Jugenddezernentin Martina Luig-Kaspari. „Für viele ist die Einrichtung ein Stück weit Familie.“ 

Das Jugendhaus ist zudem eine wertvolle Einrichtung der Integration. In früheren Jahren kamen Kinder von russischen Aussiedlern ins Jugendhaus, später aus Familien, die im Jugoslawien-Krieg geflohen waren. Heute sind sehr viele Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien zu Gast. Trotzdem gibt es keine Konflikte, die Gemeinschaft wird großgeschrieben. Im Proberaum des Jugendhauses haben schon unzählige Mayener Nachwuchs-Bands und –Musiker die ersten musikalischen Schritte gewagt. Am Ferienprogramm der Stadt ist das Jugendhaus ebenfalls seit vielen beteiligt. „Hier wird wertvolle pädagogische Arbeit geleistet und damit auch ein Stück weit Drogen- und Kriminalitäts-Prävention,“ so Luig-Kaspari. 

Eines wurde den Genossen an dem Abend deutlich: Die Vielfalt der Aufgaben ist von den wenigen Mitarbeitern kaum zu bewältigen. Nur 1,7 Mitarbeiter sieht der Stellenplan der Stadt Mayen für die Einrichtung vor. Ohne Praktikanten und Zivildienstleistende wäre der Betrieb mit den aktuellen Öffnungszeiten gar nicht zu leisten. Die SPD versprach, sich bei den Stellenberatungen für das nächste Haushaltsjahr für eine Aufstockung einzusetzen.

 „Wir können froh sein über diese tolle Einrichtung der Jugendhilfe und das Engagement der Mitarbeiter,“ so der SPD-Vorsitzende Dirk Meid.

 
 

11.04.2019 in Pressemitteilung

Fernwärmeausbau in der Weiersbach - Städtische Wohnungen werden an umweltfreundliche Energie angeschlossen

 

Der Ausbau der Fernwärmeversorgung in der Weiersbach geht auch in diesem Jahr weiter. Darauf weist die SPD Mayen hin. Bereits für die Haushalte 2018 und 2019 wurden seitens der SPD Stadtratsfraktion die Themen Wohnungen und energetische Aufwertung aufgegriffen. „Einerseits ist es wichtig, dem steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum Rechnung zu tragen, so der Fraktionsvorsitzende Helmut Sondermann. „Andererseits ist es ebenso nötig, den vorhandenen Bestand an Wohnungen zeitgemäß auszustatten.“ Das sei nicht nur eine soziale Frage, sondern fördere den Wirtschaftsstandort Mayen. Überdies sei jede energetische Sanierung ein Schritt im Interesse der Umwelt. Mayen habe mit dem Instrument Fernwärmeversorgung unmittelbaren Einfluss auf den Klimaschutz in Mayen. Die Fernwärme sei ebenso umweltfreundlich wie wettbewerbsfähig im Vergleich zur übrigen Energieversorgung. Im Wirtschaftsplan der Fernwärmeversorgung Mayen GmbH seien mit Unterstützung der SPD Fraktion zusätzliche Mittel bereitgestellt worden, um weitere Wohnungen in der Weiersbach an die Fernwärme anzuschließen. Das bedeute nicht nur eine Verbesserung der Wohnqualität dort, sondern sei auch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, so das langjährige Mitglied im Aufsichtsrat der Fernwärme, Rolf Schäfer. 

Im Jahr 2019 werden die Wohnblöcke 11 und 13 an die Fernwärme angeschlossen und im Jahr 2020 die Hausnummern 6 und 8. Es sei allerdings denkbar, dass auch diese Investition noch in 2019 vorgezogen werden könnte. Die SPD werde sich dafür stark machen, dass die dafür notwendigen ca. 120.000 Euro zusätzlich bereit gestellt würden. „Diese Anstrengungen,“ so der SPD-Vorsitzende Dirk Meid, „passen zu unserer Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum in Mayen. Dem steigenden Bedarf müssen wir unbedingt Rechnung tragen.“ Dies sei auch ein Schwerpunkt der SPD-Kommunalpolitik. Die SPD hatte daher in der jüngsten Stadtratssitzung beantragt, dass sich die stadteigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft SteG, über die bereits bereitgestellten 300.000 Euro hinaus, verstärkt um den Wohnungsbau bemühen sollte. Die Gesellschaft wurde ermächtigt, über die bisher bereitgestellten Mittel hinaus Grundstückskäufe zu tätigen, um Wohnraumkonzepte zeitnah umsetzen zu können.

 
 

06.04.2019 in Pressemitteilung

Alzheimer SPD-Arbeitsgemeinschaft überreicht Ballspende an Trainerteam des SV Grün-Weiß Alzheim

 

Schon traditionell stellt die Arbeitsgemeinschaft der Alzheimer SPD den Erlös ihres jährlichen Sommerfestes für caritative, gesellschaftliche und ehrenamtliche Projekte in Alzheim verschiedenen Vereinen und Verbänden zur Verfügung.

So konnte der AG-Vorsitzende und Ortsvorsteher von Alzheim Lothar Geisen kürzlich das Trainerteam der 1. Mannschaft des SV Grün-Weiß Alzheim Steven Brandt und Florian Geisen sowie den Trainer der C-Jugend Frank Klein anlässlich eines wöchentlichen Trainingsabends mit einer Ballspende im Wert von ca. 400 € überraschen.

„Mit den neuen Bällen wollen wir als SPD-AG Alzheim dazu beitragen, dass zum einen die vielen Kinder und Jugendlichen in den insgesamt sechs Jugend-mannschaften des SV Alzheim ihren Spaß am Fußball behalten und fleißig mit ordentlichem Spielgerät trainieren können, zum anderen möchten wir den Seniorenfußballern einen letzten Motivationsschub in Richtung Aufstieg in die nächsthöhere Klasse, vielleicht noch in dieser Saison, mit auf den Weg geben“, so Lothar Geisen bei Übergabe der Spende im Vereinsheim auf der Kunstrasen-sportanlage in Alzheim.   

SPD AG Alzheim,

Lothar Geisen