SPD Mayen

Nachrichten zum Thema Pressemitteilung

 

11.05.2019 in Pressemitteilung

Gemeinsam für Erhalt des Mayener Krankenhauses in bisheriger Form

 

SPD Mayen äußert sich zu den Presse-Erklärungen der Kreis-CDU 

und der Geschäftsleitung des Gemeinschaftsklinikums

 

Die Fraktionen des Mayener Stadtrates wollen gemeinsam für den Erhalt des Mayener Krankenhauses in der bisherigen Form kämpfen. Nun hat sich erwartungsgemäß die Geschäftsleitung des Gemeinschaftsklinikums (GK) zu Wort gemeldet. Die Geschäftsführer Hermiger und Stein behaupten, die SPD-Aktionen führten zu Verunsicherungen. Das verkehrt die Tatsachen. Die Geschäfts- und Kommunikationspolitik der Klinikums verunsichert die Menschen, nicht die SPD. Bitte klicken für gesamten Artikel.

 
 

07.05.2019 in Pressemitteilung

SPD vor Ort bei der AWO - Neue Einrichtung für Kinderbetreuung soll entstehen

 

Die SPD Mayen traf sich mit dem stellvertretenden Geschäftsführer des Bezirksverbandes Koblenz der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Heinz-Josef Hörter. Hintergrund waren Pläne der AWO für eine Kinderbetreuung für Kinder bis zu drei Jahren in den Räumen des AWO-Seniorenheimes in Mayen. Dort sollen angestellte Tagesmütter Kinder von Mitarbeiterinnen der Alteneinrichtung betreuen, während die Mütter arbeiten. Für die SPD ist das aus vielen Gründen eine sinnvolle Einrichtung. „Wir haben aktuell in Mayen einen Mangel an Kita-Plätzen,“ berichtet die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Mayen, Doris Laux, zugleich AWO-Ortsvereinsvorsitzende. „Jeder Betreuungsplatz, egal ob von städtischen, kirchlichen oder freien Trägern, hilft, diesen Bedarf zu decken.“

Besonders interessant ist das Angebot aber auch für die AWO als Arbeitgeber, wie die Einrichtungsleiterin Nadine Toplak den Besuchern erklärte. „Viele unserer Angestellten würden gerne nach der Geburt ihres Kindes und einer Elternzeit in den Beruf zurückkehren. Ohne einen Betreuungsplatz, der zu ihren Arbeitszeiten passt, wird das schwierig.“ Mit einer eigenen kleinen KiTa sei man in der Lage, Mitarbeiterinnen in einem Bereich mit großem Personalbedarf für eine frühere Rückkehr in den Beruf zu gewinnen.

Mit dem Umbau der vorhandenen Räumlichkeiten soll bald begonnen werden, wie Heinz-Josef Hörter erläuterte. Die Kleiderkammer der AWO wird dafür in einen anderen Bereich des Seniorenzentrums wechseln.

 

Pressemitteilung der SPD Mayen

 
 

03.05.2019 in Pressemitteilung

Ratsfraktionen sammeln Unterschriften für das Mayener Krankenhaus

 

Petition erfolgreich angelaufen

Die SPD Mayen weist noch einmal auf die Online-Petition zur Unterstützung des Mayener Krankenhauses hin. Neben der Möglichkeit, an den Infoständen zur Kommunalwahl der SPD, CDU, FWM und FDP in Mayen eine Unterstützer-Unterschrift zu leisten, kann die Petition auch online unter www.openpetition.de gezeichnet und geteilt werden. Ziel ist es, möglichst viele Unterschriften zu sammeln, damit die Verantwortlichen des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein ihre Geschäftspolitik im Hinblick auf das Mayener St. Elisabeth Krankenhaus ändern. Innerhalb weniger Tage waren die ersten 500 Unterschriften geleistet, bis zum vergangenen Wochenende wurden 1000 erwartet, so die SPD in einer Pressemeldung. 

„Bemerkenswert sind auch die Kommentare, die Unterzeichner auf der Seite hinterlassen,“ so der SPD-Vorsitzende Dirk Meid. Das zeige, dass die Initiative in die richtige Richtung gehe. „Mitarbeiter, Ärzte, Patienten und Bürgerinnen und Bürger der Region erklären, warum sie die Resolution unterstützen und dass es richtig ist, für das Mayener Krankenhaus zu kämpfen.“ 

„Das Krankenhaus hatte unter Ludwig Cremer immer schwarze Zahlen und wurde nach und nach zum Ausgleich der Missstände in den Koblenzer Krankenhäusern nach der Kooperation benutzt,“ schreibt eine Userin und ein Mediziner erklärt: „Nach 40 Jahren ärztlicherTätigkeit vor Ort macht mir die aktuelle Entwicklung größte Sorge in Bezug auf die Versorgungsqualität der Patienten vor Ort.“ Fast vierhundert solcher Kommentare wurden bis Ende letzter Woche eingestellt.

Die Erklärung soll mit allen Unterschriften an den Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, den Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth, übergeben werden.

 
 

26.04.2019 in Pressemitteilung

Für das Mayener Krankenhaus unterschreiben - Resolution für den Erhalt des St. Elisabeth Krankenhaus gestartet

 

Nachdem die SPD die Entwicklungen rund um das Mayener St. Elisabeth Krankenhaus zuletzt im Stadtrat thematisiert hatte, waren alle Fraktionen einig, dass man für den Fortbestand in der jetzigen Form kämpfen müsse. Um die Öffentlichkeit weiter für das Thema zu sensibilisieren, will die SPD gemeinsam mit der CDU eine Unterschriftenaktion durchführen, die am 4. Mai beginnen soll. An den vier Samstagen vor der Kommunal- und Europawahl sollen Bürgerinnen und Bürger Mayens und der Region eine Petition unterstützen, die das Ziel hat, die Verantwortlichen zum Handeln aufzufordern. Wie der SPD-Vorsitzende Dirk Meid erklärt, hoffe man auch hier auf die Unterstützung der übrigen im Rat vertretenen Fraktionen. „Wir können alle Infostände zur Kommunalwahl nutzen, auf dieses für unsere Region so wichtige Thema hinzuweisen,“ so Meid weiter. „Beim Kampf um das „Liesel“, wie das St. Elisabeth Krankenhaus von Vielen liebevoll genannt wird, müssen die Parteien zusammen stehen.“

Die Resolution hat folgenden Wortlaut: „Das St. Elisabeth Krankenhaus hat für die Stadt Mayen und die gesamte Ost-Eifel eine wichtige Daseinsfunktion. Es gewährleistet die medizinische und pflegerische Versorgung in der Region. Jährlich werden von den rund 400 Mitarbeitern etwa 11.000 Patienten stationär und 27.000 ambulant behandelt. Jedes Jahr werden in Mayen mehr als 600 Kinder geboren. Bislang war die medizinische und pflegerische Leistung hervorragend. Wir fordern die Geschäftsleitung und die Vertreter in den Aufsichtsgremien und hier insbesondere den Ersten Kreisbeigeordneten Nauroth auf, alle Maßnahmen zu treffen, um einen guten medizinischen Dienst in Mayen langfristig sicher stellen und zwar über die Grundversorgung hinaus.

Konkret fordern wir

  • mit allen Mitteln zu verhindern, dass weiterhin medizinisches Personal, wie schon geschehen, in andere Häuser abwandert;
  • umgehend die bereits zugesagten Investitionen im St. Elisabeth Krankenhaus zu tätigen;
  • auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und keine weiteren Streichungen im Stellenplan vorzunehmen“

Die gesammelten Unterschriften sollen dann dem Kreisbeigeordneten des Landkreises Mayen-Koblenz übergeben werden.

 
 

18.04.2019 in Pressemitteilung

Erneute Hiobsbotschaft für das Krankenhaus - Herzkatheter-Messplatz ausgefallen

 

Erneute Hiobsbotschaft aus dem St. Elisabeth Krankenhaus Mayen. Wie die SPD erfahren hat, muss der Jahre alte Herzkatheter-Platz aufgrund von technischen Problemen stillgelegt werden. Damit sind Herzuntersuchungen am Mayener Krankenhaus nicht mehr möglich. Der Ausfall hat weitreichende Folgen, da das Gerät für Notfall-Diagnosen und die Notfall-Therapie unentbehrlich ist. „Patienten mit lebensbedrohlichen Herzproblemen können damit bis auf Weiteres in Mayen nicht mehr aufgenommen und behandelt werden,“ ist der SPD-Fraktionsvorsitzende und Arzt Helmut Sondermann entsetzt. „Stattdessen müssen die Menschen zusätzliche Transportwege in andere Krankenhäuser in Kauf nehmen.“ Die Zeit für den zusätzlichen Transport fehle damit für die Erkennung und Behandlung von mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen. 

Der eigentliche Skandal daran ist nach Aussage der Mayener Sozialdemokraten, dass ein neuer Herzkatheter-Messplatz bereits seit Monaten beschafft ist, aber noch verpackt in einem Lager auf seinen Einsatz wartet. „Warum lässt man ein veraltetes Gerät bis zum Ausfall im Einsatz, anstatt ein schon neu beschafftes einzusetzen,“ fragt sich der SPD-Vorsitzende Dirk Meid. „Müssen womöglich erst Patienten zu Schaden kommen, bevor gehandelt wird?“ Die SPD fordert die Verantwortlichen im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums Mitthelrhein auf, endlich die Sparpolitik zu Lasten des Mayener St. Elisabeth Krankenhauses zu beenden. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhardt Nauroth (CDU), Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, müsse handeln. „Man muss sich unter Umständen die Frage stellen, ob die Geschäftsführer die möglichen Folgen ihres Handelns, oder besser, Nichthandelns, erkennen,“ so Dirk Meid weiter. „Wenn das nicht der Fall ist, müssen die Aufsichtsgremien Konsequenzen ziehen.“ Die Sparpolitik könnte irgendwann dazu führen, dass Patienten zu Schaden kommen. „Das dürfen wir nicht zulassen!“

 
 

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