SPD Mayen

Erneute Hiobsbotschaft für das Krankenhaus - Herzkatheter-Messplatz ausgefallen

Pressemitteilung

Erneute Hiobsbotschaft aus dem St. Elisabeth Krankenhaus Mayen. Wie die SPD erfahren hat, muss der Jahre alte Herzkatheter-Platz aufgrund von technischen Problemen stillgelegt werden. Damit sind Herzuntersuchungen am Mayener Krankenhaus nicht mehr möglich. Der Ausfall hat weitreichende Folgen, da das Gerät für Notfall-Diagnosen und die Notfall-Therapie unentbehrlich ist. „Patienten mit lebensbedrohlichen Herzproblemen können damit bis auf Weiteres in Mayen nicht mehr aufgenommen und behandelt werden,“ ist der SPD-Fraktionsvorsitzende und Arzt Helmut Sondermann entsetzt. „Stattdessen müssen die Menschen zusätzliche Transportwege in andere Krankenhäuser in Kauf nehmen.“ Die Zeit für den zusätzlichen Transport fehle damit für die Erkennung und Behandlung von mitunter lebensbedrohlichen Erkrankungen. 

Der eigentliche Skandal daran ist nach Aussage der Mayener Sozialdemokraten, dass ein neuer Herzkatheter-Messplatz bereits seit Monaten beschafft ist, aber noch verpackt in einem Lager auf seinen Einsatz wartet. „Warum lässt man ein veraltetes Gerät bis zum Ausfall im Einsatz, anstatt ein schon neu beschafftes einzusetzen,“ fragt sich der SPD-Vorsitzende Dirk Meid. „Müssen womöglich erst Patienten zu Schaden kommen, bevor gehandelt wird?“ Die SPD fordert die Verantwortlichen im Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums Mitthelrhein auf, endlich die Sparpolitik zu Lasten des Mayener St. Elisabeth Krankenhauses zu beenden. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Burkhardt Nauroth (CDU), Vertreter des Landkreises Mayen-Koblenz, müsse handeln. „Man muss sich unter Umständen die Frage stellen, ob die Geschäftsführer die möglichen Folgen ihres Handelns, oder besser, Nichthandelns, erkennen,“ so Dirk Meid weiter. „Wenn das nicht der Fall ist, müssen die Aufsichtsgremien Konsequenzen ziehen.“ Die Sparpolitik könnte irgendwann dazu führen, dass Patienten zu Schaden kommen. „Das dürfen wir nicht zulassen!“

 
 
 

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