SPD OV Mayen

SPD fordert weitere Bau- und Gewerbegebiete - Mittelfristiges Ziel ist die Senkung der Gewerbesteuer

Pressemitteilung

Per Stadtratsbeschluss soll die Mayener Stadtverwaltung beauftragt werden, die Planung von Wohn- und Gewerbegebieten voranzutreiben. Dies sieht ein Antrag der SPD für die nächste Sitzung des Stadtrates vor, für den die Sozialdemokraten die Zustimmung der übrigen Fraktionen suchen.

Wörtlich heißt es in dem Antrag: „Die Stadtverwaltung wird beauftragt, eine Liste von Potentialflächen im Stadtgebiet von Mayen zu erstellen, die für die Ausweisung als Wohn- bzw. Industrie- oder Gewerbegebiet in Frage kommen; die Stadtteile sind ausdrücklich in diese Bewertung einzubeziehen.“ Diese Flächen sollen dann auf ihre Realisierbarkeit bewertet und das Ergebnis den städtischen Gremien vorgestellt werden.

Hintergrund ist die nach Meinung der SPD in den letzten Jahren versäumte Entwicklung auf diesem Gebiet. „Rings um Mayen entstehen auch 2017 neue Flächen für Wohnbebauung oder gewerbliche Nutzung,“ erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Sondermann in einer Pressemitteilung. Es sei dringender Handlungsbedarf geboten, um im kommunalen Wettbewerb nicht den Anschluss zu verlieren.

Nicht genug damit, dass man neuen Interessenten kein Angebot an Flächen machen könne: mittlerweile ist zu hören, dass ansässige Betriebe sich mit dem Gedanken tragen, Mayen zu verlassen. Negativer Höhepunkt dieser Entwicklung: dem Vernehmen nach wird demnächst ein alteingesessenes Mayener Produktions-Unternehmen abwandern. Während man in Mayen keine ausreichend großen Flächen für eine geplante Erweiterung fand, wurde man in einem benachbarten Landkreis fündig.

Es sei bedauerlich, dass die letzten größeren Bau- und Gewerbegebiete vor zehn oder gar fünfzehn Jahren geplant wurden. „Wir haben seither viel Zeit verloren,“ bedauert SPD-Ratsmitglied Rolf Schäfer. Aber es gelte, nicht zurück zu schauen, sondern nach vorne: „Dafür müssen wir das Heft in die Hand nehmen.“ Mayen sei ein attraktiver Standort: Verkehrsanbindung, Infrastruktur, Schulen und öffentliche Einrichtungen seien ebenso vorhanden wie attraktive Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten oder das historische Ambiente. „Aber dass alles zählt nicht, wenn wir einem Interessenten kein Grundstück anbieten können, sei es zum Wohnen oder für sein Unternehmen,“ so Schäfer weiter. Die Ausweisung solcher Flächen und die damit verbundene Steigerung der Einwohnerzahl und der Zahl der Steuerzahler soll Mayen mittelfristig in die Lage versetzen, die Steuersätze wieder auf ein Maß zu senken, mit dem man wettbewerbsfähig sei. Auch dies strebe die SPD für die nächsten Jahre an.

 
 
 

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